osteopathie

craniosacrale therapie

Die Verbindung von Kopf (cranium) und Kreuzbein (sacrum) über Gehirn und Rückenmark. Beide sind eingebettet in Flüssigkeit, die wie Ebbe und Flut durch den Körper fließt. Die längjährig geschulten Therapeutenhände nehmen diese inneren rhythmischen Schwingungen wahr. Sie spüren, wo Barrieren den freien Fluss, der grundlegend für Gesundheit und Wohlbefinden ist, behindern. Situationen und Ereignisse können das Selbstregulationssystem des Körpers überfordern, Blockaden entstehen lassen. In der Therapie liegen die Hände sanft auf den Schlüsselstellen. Sie wirken mit feinen Impulsen und kleinsten zielgerichteten Bewegungen in die Tiefe, für die Patienten meist kaum spürbar. So lösen sie die Blockaden und befähigen den Körper, sich selbst wieder auszurichten und die innere Balance herzustellen.

 

viszerale osteopathie

Die inneren Organe (viszerum) arbeiten rund um die Uhr in uns. Sie sind eingehüllt in Bindegewebe (Faszien), untereinander aber auch mit dem Bewegungsapparat dadurch verbunden. Dicht an dicht liegen sie geschützt im Körper. Es gibt unterschiedliche Gründe, warum sie die Beweglichkeit zueinander verlieren, ungleichmäßig Züge von innen her ausüben oder auch verspannen. Spürbar werden diese Dysbalancen oft über den Bewegunsapparat. Rückenschmerzen, die z.B. vom Darm ausgehen, Schulterprobleme die mit der Leber in Zusammenhang stehen, etc. Dieser Teil der Osteopathie untersucht diese größeren Zusammenhänge. Die Organe können mit den manuellen Techniken wunderbar mobilisiert werden. Spannungen lösen sich von innen her. Unter anderem spürbar durch mehr Bewegungsfreiheit. Und die Organe können wieder freier ihre Aufgaben erfüllen.

 

parietale osteopathie

Knochen, Muskeln, Faszien - sie verleihen dem Körper seine Struktur. Die 3. Säule der Osteopathie behandelt den Bewegungsapparat. Hier beginnt auch ihre Geschichte. In der Mitte des 19.Jahrhunderts entwickelte Arthur T. Still den Ansatz, wenn die Knochen nicht richtig liegen, entsteht Krankheit. Von da her rührt auch ihr Name - “Die Lehre über die Krankheit der Knochen”. So mobilisierte er sie wieder in ihre Ordnung zurück. Er entwickelte die Philsophie jedoch so zukunftsweisend weiter, dass ihre Ansätze bis heute nicht widerlegt wurden. Es wurden lediglich Aspekte und Techniken dazu entwickelt. Er dachte schon in den großen Zusammenhängen von Ketten und Achsen, Ursachen und Wirkung. Der Erfolg gab ihm Recht - bis heute!

Es gilt daher für osteopathische Behandlungen, immer zu erforschen, warum der Körper diese Fehlstellung oder -spannung als Lösung gewählt hat. Welche Strukturen beeinflussen das Symptombild? Oft liegt die Ursache nicht dort, wo sich das Symptom zeigt. Wird das Schlüsselthema gefunden und gelöst, können die Behandlungserfolge nachhaltig wirken.

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